Heute haben die Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) die im Jahr 2027 bundesweit zu wälzenden Beträge für Biogas und für die Marktraumumstellung veröffentlicht. Demnach beläuft sich die so genannte Biogasumlage im kommenden Jahr auf 1,6164 €/kWh/h/a (1,3268 €/kWh/h/a in 2026). Das entspricht im Vergleich zum laufenden Jahr einer Erhöhung um rund 21,83 Prozent (%). Die so genannte Marktraumumstellungsumlage ist dagegen gesunken. Sie beläuft sich künftig auf 0,6133 €/kWh/h/a (0,7189 €/kWh/h/a in 2026), was einer Entlastung um circa 14,69 % entspricht.
Wie die FNB bereits im Juni 2026 mitgeteilt hatten, steigt das so genannte Briefmarkenentgelt zum kommenden Jahr um rund 3,54 %. Das Jahresentgelt für eine feste frei zuordenbare Ein- und Ausspeisekapazität wird den Angaben zufolge ab dem 1. Januar 2027 dann 7,31 €/kWh/h/a (7,06 €/kWh/h/a in 2026) betragen.
Mehr Kosten aus den vorgelagerten Netzen zu wälzen
Insgesamt sind damit ab dem Jahr 2027 in den Gasverteilnetzen höhere Kosten aus den Transportnetzen zu wälzen. Unter dem Strich ergibt sich im Vergleich zu 2026 eine Erhöhung des von den Verteilnetzbetreibern einzupreisenden Wälzungsblocks um 0,4340 €/kWh/h/a beziehungsweise um circa 4,77 %.© redaktion GET AG / mvm