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Matthias von MaltzahnOct 1, 2026, 10:31:32 AM< 1 min read

Übertragungsnetzentgelte steigen 2027 auf 3,54 ct/kWh

Die vorläufigen bundeseinheitlichen Übertragungsnetzentgelte steigen 2027 im Mittel auf der Höchst- und Umspannungsebene von 2,86 auf 3,54 ct/kWh. Das entspricht im Vergleich zum laufenden Jahr einer Erhöhung um rund 23,78 Prozent. Wie die vier Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) 50Hertz, Amprion, TenneT Germany und TransnetBW auf netztransparenz.de am 1. Oktober 2026 mitteilen, ist dabei ein Bundeszuschuss von 5,525 Milliarden Euro berücksichtigt. Er soll aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) finanziert und im Energiewirtschaftsgesetz (§ 24d EnWG) verankert werden. Ohne diesen würden die Entgelte auf 6,52 ct/kWh steigen. Die Mittel sollen vollständig zur Senkung der Netzkosten eingesetzt werden, wobei die konkrete Entlastung in den Verteilnetzen regional variieren kann. Die Werte sind vorläufig, da die gesetzliche Grundlage noch verabschiedet werden muss. Bestehe bis 7. Dezember 2026 keine Rechtssicherheit, sei mit höheren endgültigen Entgelten zu rechnen, heißt es von Seiten der ÜNB. 

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